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Kleintransporter sind immer häufiger auf deutschen Straßen und
Autobahnen an zu treffen. Der Einsatzzweck ist beinahe universal. Viele
Servicekräfte sind mit diversem technischem Gerät, Ersatzteilen und
sonstigen Arbeitsmitteln mit diesen Fahrzeugen unterwegs. Als
Fahrerlaubnis reicht die Klasse B, PKW. Zwar lassen die Motorleistungen
der Kleintransporter hohe Geschwindigkeiten wie mit dem PKW zu, doch
unterscheidet sich das Fahrverhalten erheblich von einem PKW. Noch immer
hält sich die Unsitte mit Kleintransportern bis zu 160 km/h auf Autobahnen
zu fahren. Die Folge sind häufig schwere Unfälle durch Umkippen oder durch
Ausbrechen dieser Fahrzeuge bei Spurwechsel oder beim Ausweichen von
Hindernissen. Unzulässiges Beladen mit Schieflast und fehlende bzw.
unzureichende Ladungssicherung können in kritischen Verkehrssituationen
schnell zum Crash führen. Das neue Seminar VS 6 ist speziell auf die
Gefährdungen bei Kleintransportern ausgerichtet und vermittelt die
defensiven Fahrweisen speziell für diese Fahrzeuggruppe. So wird mit einem
speziell präparierten Kleintransporter die hohe Kippgefahr durch
ungleichmäßiges Beladen demonstriert. Die Teilnehmer haben die
Möglichkeit während des Seminars mit ihren Fahrzeugen ein spezielles
Fahrsicherheitstraining nach DVR-Richtlinie für Kleintransporter auf dem
Verkehrsübungsplatz zu absolvieren. |
 Foto: ACE
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